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Der Unterschied zwischen Haushaltsauflösung und einer Entrümpelung

Der Unterschied einer Entrümpelung

Es gibt einen klaren Unterschied zwischen der Haushaltsauflösung auf der einen Seite und der Entrümpelung auf der anderen. Beide Arten bedeuten natürlich, Möbel und Haushaltsgegenstände aus einer Wohnung oder einem Haus zu bringen. Kurz gesagt wird ein Haushalt aufgelöst. Aber ein Haus zu entrümpeln oder es aufzulösen heißt etwas anderes. Entrümpelung und Entsorgung kann man teilweise machen. Dabei werden oft nicht die gesamten Wohnräume entleert, sondern nur Teile wie Keller, Dachboden oder Garage. Genau da sammeln sich oft die meisten Gegenstände über Jahre an und werden nicht mehr benutzt. Eine Wohnung zu entrümpeln, das passiert eher selten. Nur wenn Vermieter auf Messie Wohnungen stoßen und den Mieter vor die Tür setzen geschieht das. Die Kosten für eine Entrümpelung wie diese muss dann notgedrungen der Vermieter tragen. Nach einer Entrümpelung sind meist verschiedene Teile des Wohn-und Nebenwohnbereiches wieder begehbar und nutzbar.

Hausrat nach einer Haushaltsauflösung

Der Unterschied einer Haushaltsauflösung

Eine Haushaltsauflösung ist einfach gesagt eine vollumfängliche endgültige Entrümpelung aller Wohnbereiche. Hier endet der Lebensabschnitt eines Mieters in einer Wohnung ohne Rückkehr. Das passiert sehr oft durch Tod oder den Auszug in ein Pflegeheim. Bei einer professionellen Haushaltsauflösung wird für den Tag des Arbeitsbeginn meist ein Plan vorgelegt, um strukturiert die zu erhaltenden Gegenstände von den auf den Müll wandernden Utensilien zu trennen. Die Planungsphase einer Auflösung ist nicht zu unterschätzen, da alle Bereiche der Wohnung ein jedem einzelnen Raum noch einmal genauestens unter die Lupe genommen werden sollten, um Wertvolles und Wichtiges nicht der Deponie zu überlassen. Nach einer Haushaltsauflösung und der Entsorgung von Abfällen ist alles leer und die vier Wände können mit einem frischen Anstrich neu vermietet werden.

 

Gründe für eine saubere Wohnung

Entrümpelungen stehen wegen verschiedenster Gründe an. Wenn eine Wohnung, ein Haus oder ein Immobilienkomplex zum Verkauf angeboten werden soll, dann muss sie hübsch gemacht werden. Dreckecken, volle Keller oder Dachböden mit allerlei Kram mindern den Verkaufserfolg. Aber auch zum Zeitpunkt des Verkaufs ungenutzte Innenräume können über eine gewisse Zeit zu einer bequemen Abladestelle für allerlei Hausrat geworden sein. Das ist der Zeitpunkt für eine nicht ganz kostenlose Entrümpelung des Vermieters. Denn am Ende sollte die Immobilie den normalen Standards entsprechen. 

Ein weiterer Grund für eine Entrümpelung kann die Eigennutzung eines Besitzers nach Vermietung sein. In diesem Fall möchte der Vermieter seine Wohn-und Nutzfläche wieder für sich selbst in den Grundzustand vor Vermietung zurückversetzen und entledigt sich der übrig geblieben Sachen und Gegenstände seines letzten Mieters.

Aber auch Klagen von Nachbarn und der Hausverwaltung über Wege voller Müll, Hausflure und Keller können dafür sorgen, das Entrümpelungsunternehmen kommen und wieder Ordnung herstellen.

Ganz einfach sich bei einem anstehenden Umzug von lästigen Dingen zu trennen ist ein weiterer Grund zu Entrümpeln. Denn eigentlich besteht kein Grund, bestimmte Dinge ein Leben lang mitnehmen zu müssen, obwohl man sie überhaupt nicht braucht. Außerdem senkt man damit auch die Umzugskosten massiv.

Endlos viele Sachen und volle Räume

 

Kosten des Ausräumens

Jede seriöse Firma im Bereich der Entrümpelung gibt praktische Tipps und klare Richtwerte, wenn es um die Gebühren geht. Mit nur einem kleinen Einblick kann man von 4 wichtigen Faktoren ausgehen. 

  1. Erreichbarkeit – Je kürzer die Wege von der zu entrümpelnden Wohnung bis zum LKW sind, um so schneller ist die Firma fertig. Das hat einen massiven Einfluss auf die Preisgestaltung.
  2. Größe der Wohnung/Haus – Wenn es sich um eine große Wohnung mit viel Inhalt handelt, dauert eine Entrümpelung dementsprechend länger
  3. Summe des Mülls – Viele Entrümpelungsunternehmen gehen von einem Kubikmeterpreis des Mülls aus. Das kann man selbst gut schätzen, wenn man sich eine Waschmaschine vorstellt. Genau dieses Haushaltsgerät ist ungefähr einen Kubikmeter groß. (Höhe 1m x Breite 1m x Tiefe 1m) Wenn also ein Kubikmeterpreis verhandelt wird, muss man sich nur vorstellen, wie viele Möbelstücke von der Größe einer Waschmaschine man hat und schon kann man rechnen
  4. Wege – Je weiter das beauftragte Unternehmen weg ist, um so mehr Kilometer müssen gefahren werden. Das ist bei den aktuellen Spritpreisen alles andere als lustig.

Wer auf Durchschnittswerte aus dem Netz zurückgreifen möchte, kann sich auch mit diesen Richtwerten helfen.

  • Entrümpeln eines Einfamilienhauses – ca. 3000–5000€
  • Entrümpeln einer Wohnung – ca. 1200–3000€
  • Entrümpeln eines Kellers – ca. 700€
  • Entrümpeln eines Dachbodens – ca. 1000€
 
 

Fachfirmen beauftragen

Im Bereich der Entrümpelungsunternehmen ist ein sehr großer Markt entstanden. Das hat dafür gesorgt, dass ein enormer Preiskampf große qualitative Unterschiede hervorgebracht hat. Das, was der Kunde nicht sieht, wird hier entscheidend. Denn einige Firmen entsorgen nicht normgerecht wild in der Natur und vor allem ohne den vorgeschriebenen Entsorgungsnachweis. So wandert Müll eigentlich nur von einem Ort zum anderen und verursacht den nächsten Ärger. Warum ist das so? Entsorgung von bestimmten Geräten und Chemikalien kostet einfach Geld. Und dieses Geld ist Teil des Angebots. Wenn also Firmen mit Dumpingangeboten um die Ecke kommen, um schneller an Kunden zu kommen, sollte man skeptisch sein. Denn niemanden ist mit neuen, illegalen Müllkippen geholfen. Die Fachgerechte Entsorgung des Mülls sollte ganz deutlich geklärt sein. Auch hier gibt es einen Richtwert. Unter 30 Euro Stundensatz kann heutzutage eigentlich keine seriöse Arbeit mehr geleistet werden.

 

Kostenlose Entrümpelungen oder Haushaltsauflösungen

In der Branche der Haushaltsauflöungsprofis gibt es ein Zauberwort mit dem Namen Wertanrechnung. Dabei werden die anfallenden Kosten der zu entsorgenden Gegenstände mit bestimmten Highlights der Wohnung verrechnet. Findet man also wirklich wertvolle Uhren, Schmuck, Porzellan, Möbel oder ähnliches werden seriöse Anbieter das auflisten und im Nachgang selbst verkaufen. Die Summe wird dann von der Rechnungssumme abgezogen und schon hat der Auftraggeber bares Geld gespart. Das hat natürlich sehr stark mit Vertrauen zum Dienstleister zu tun. Der genaue Verkaufserlös ist ja zum Zeitpunkt des Ausräumens noch nicht ganz klar. Ein kostenlose und unverbindliche Beratung eines Firmenmitarbeiters, die diese Dienstleistung mit beinhaltet, signalisiert aber schon, dass es sich um Profis handeln sollte. Ehrlicherweise kommen aber in den meisten Fällen nicht unendlich hohe Summen beim Wiederverkauf einer Schmuckstücke zusammen, so dass eine komplett kostenlose Arbeit eher unwahrscheinlich ist.

Nach der Haushaltsauflösung können Sachen auf dem Flohmarkt landen

 

Steuererleichterung als positiver Nebeneffekt

Man mag es kaum glauben, aber das Finanzamt unterstützt das Aufräumen. Die Entrümpelung und Entsorgung von privaten Räumen, Kellern, Dachböden und Garagen kann man von der Steuer absetzen. Dabei handelt es sich um haushaltsnahe Dienstleistungen und die sind absetzbar, solange es sich um die eigene Wohnung handelt.

Anders ist das bei einer Haushaltsauflösung im Sterbefall. Hier muss der Steuerberater ran. Die Kosten für die Arbeiten fließen in die Nachlassverbindlichkeiten ein und können sich in der Erbschaftssteuererklärung wiederfinden. Das ist aber wie schon erwähnt nur von Profis richtig einzuordnen.

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